Ludwig Wittgenstein

Schriftzug vom Titel des Films: ...darueber muss man schweigen.

"so intim und tiefgehend, wie es noch kein Film zuvor getan hat"

2026 © NAP | FILMWORX KG

... darüber muss man schweigen.

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein beendet nach einem folgenschweren Vorfall seine Tätigkeit als Volksschullehrer und flüchtet in ein Kloster. Als mittelloser Mann, der sein beträchtliches Erbe verschenkte, verleugnet er seine Herkunft aus der reichen Familie Wittgenstein, um sich selbst zu finden.  Er erkennt nicht nur seine persönlichen Schwächen, sondern auch den Irrtum in seinem philosophischen Werk. Zudem machen es ihm die spannungsgeladenen Jahre der Zwischenkriegszeit nicht einfach, zu seiner Homosexualität zu stehen. Die unerwartete Hilfe eines Mönchs und der Küchengehilfin des Klosters führt ihn zu einer wichtigen Entscheidung, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist: einer der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts.

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Ein Film über Wittgenstein

Wittgensteins Suche nach dem Sinn des Lebens aus philosophischer Sicht und seine Selbstsabotage im ganz persönlichen Bereich sind die beiden zentralen Themen des Films. Der Film beginnt, als Wittgenstein mit jeglicher Philosophie abgeschlossen hat. Die großen brennenden Fragen der Philosophie, die er meinte, gelöst zu haben, lassen ihn jedoch nicht zur Ruhe kommen. Er begegnet seinen Ängsten und Dämonen und erkennt, dass seine philosophische Weiterentwicklung eng mit seiner persönlich-privaten Selbstannahme zusammenhängt. Ein Mönch und eine Küchenhilfe öffnen ihm das Tor zur Erkenntnis und auch zur Lösung seiner quälenden Fragen. Er beginnt, zu seiner Homosexualität zu stehen und öffnet sich auf emotionaler Ebene. Der Film endet mit seiner Reise nach Cambridge, wo er seiner zweiten und reifen Schaffensperiode entgegen fährt.

Wir möchten das Interesse für einen Österreicher wecken, der als Philosoph zwar weltweit bekannt ist, aber als Mensch ein wenig beschriebenes Blatt ist. Wir wollen Interesse für einen Mann wecken, der alle Bequemlichkeiten des Lebens abgelehnt hat, um zu Ruhe, Reinheit und Klarheit seines Denkens zu kommen. Ein Mensch, der ein rastlos Suchender war, für den ein Leben ohne Kunst und Poesie undenkbar war. Seine Homosexualität, die für ihn sein Leben lang ein großes Problem war, wurde durch die Intoleranz seines konservativen Elternhauses und auch des immer stärker werdenden Nationalsozialismus dieser Zeit noch gravierender. Er dachte deshalb oft an Selbstmord. Dies ist der erste Film über Wittgenstein, der die Wechselwirkung zwischen seiner persönlichen und seiner philosophischen Entwicklung zeigt.

Regiestatement

Christin Amy Artner

Dieser Kurzfilm über Ludwig Wittgenstein ist für mich als Regisseurin ein Herzensprojekt, das seit meiner Jugend in mir gereift ist. Mein Ziel ist es, den Menschen hinter dem berühmten Philosophen sichtbar zu machen: seine innere Zerrissenheit, seine Kämpfe mit gesellschaftlichen Strukturen, seine Unsicherheiten und Ängste in der judenfeindlichen Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Wittgenstein war nicht nur ein Denker und Philosoph, sondern vielmehr ein Mensch, der nach seiner Bestimmung und Identität suchte. Ich möchte seine Träume, seine Sehnsüchte und seine Liebe zur Sprache und zur Kunst ebenso zeigen wie seine emotionalen Konflikte und die Herausforderungen, denen er gegenüberstand.

In seinen Tagebuchaufzeichnungen und persönlichen Briefen lässt sich erahnen, was Wittgenstein in dieser Zeit bewegte. Der Film beleuchtet die Gegensätze in seinem Wesen: öffentlich extrovertiert und oft jähzornig, privat aber von tiefen Selbstzweifeln geplagt.

Durch die visuelle und emotionale Gestaltung des Films – von den Farben und Locations bis hin zu den Darstellerinnen und Darstellern – möchte ich das Publikum mitnehmen auf eine Reise, die Wittgenstein aus der Sphäre der intellektuellen Ikone hin zu einem Menschen aus Fleisch und Blut bringt.

Die politische und gesellschaftliche Polarisierung zwischen den beiden Weltkriegen erinnert oft an Themen, die uns heute begegnen. Wittgenstein lehrt uns, dass nur durch Selbstreflexion und Anerkennung der eigenen Menschlichkeit ein respektvoller Umgang mit anderen möglich ist. Mit dieser Botschaft möchte ich das Publikum aus dem Film entlassen – eine Botschaft, die Wittgenstein ebenso wichtig war wie mir.

Wir wollen mit diesem Film Interesse für einen Mann wecken, der sich trotz seines immensen Reichtums und gesellschaftlichen Einflusses für ein einfaches, reflektiertes Leben entschieden hat. Seine persönliche Entwicklung, einschließlich der Kämpfe mit seiner Homosexualität und der zunehmenden Bedrohung durch den Nationalsozialismus, wird ebenso Teil der Geschichte sein wie seine philosophische Arbeit. Es ist der erste Film, der die enge Verbindung zwischen Wittgensteins persönlichem Leben und seinem Denken in den Mittelpunkt stellt.

Foto von Christin Amy Artner

Kamerastatement

Elis Zuleger

Foto von Elis Zuleger

Wittgensteins Leben fasziniert mich persönlich, weil es ein tiefes Ringen um Authentizität und Wahrheit verkörpert – nicht nur in seinem philosophischen Denken, sondern auch in seiner Lebensweise. Diese Suche nach einem echten, ungefilterten Selbst, fernab von äußeren Erwartungen und gesellschaftlichen Normen, hat mich dazu bewegt, eine Bildsprache zu finden, die diese innere Zerrissenheit und den Weg zur Selbsterkenntnis einfängt. Für mich ist es eine Reise in die Tiefe des menschlichen Geistes, bei der die Kamera als Medium dient, um das Unsichtbare – Gedanken, Zweifel, innere Konflikte – sichtbar und spürbar zu machen. Es ist der Versuch, Wittgensteins Welt nicht nur zu zeigen, sondern sie erlebbar zu machen.

Daher ist die Bildsprache des Kurzfilms geprägt durch den Kontrast zwischen Wittgensteins innerem, zerrissenem Leben und seinem äußeren Erscheinen als Philosoph. Stark spürbar ist die Atmosphäre der Reflexion und Zurückhaltung, die seine Suche nach Identität und Wahrheit begleitet.

Wir setzen auf eine ruhige, minimalistische Bildsprache, die Wittgensteins bescheidenes Leben als Dorflehrer und später im Kloster in gedeckten Farben und natürlichem Licht einfängt. Die Kamera bewegt sich oft langsam, manchmal statisch, um die kontemplative Stimmung zu unterstreichen und den Zuschauer einzuladen, in die Gedankenwelt des Protagonisten einzutauchen. Die Aufnahmen Wittgensteins, stellenweise unterlegt mit inneren Monologen, sollen seine innere Zerrissenheit und den intimen Moment der Selbstreflexion greifbar machen.

Im Kontrast dazu steht die Darstellung der reichen Welt seiner Schwester, die in warmen, satten Tönen und opulenten Kompositionen inszeniert wird. Weite Einstellungen und ein elegantes Motiv zeigen die Prunkhaftigkeit ihres Lebensstils und betonen den Abstand zu Wittgensteins bescheidener Existenz. Dieser Kontrast wird durch den Einsatz von Licht und Schatten verstärkt, wobei Wittgensteins Zimmer im Dorf sowie das Kloster als Ort der Besinnung in weichem, gedämpftem Licht erscheint, während die Szenen im Haus der Schwester heller und formeller ausgeleuchtet sind.

Unser Ziel ist es, durch diese visuelle Erzählweise Wittgensteins inneren Kampf und seine Suche nach Wahrheit und Identität einzufangen. Die Kamera wird zum intimen Beobachter, der die leisen, aber tiefen Momente einfängt, die den Wendepunkt in Wittgensteins Leben markieren.

Cast

Clemens Leo Wallner (Ludwig Wittgenstein)

Fabian Stiegner (Frank Ramsey)

Julia Herzog (Gertrud Böhm)

Nikolaus Kinsky (Mönch Benedikt)

Christin Amy Artner (Margaret Stonborough-Wittgenstein)

Michael Duregger (Josef Preti)

Elisabeth Engstler (Frau Schauer)

Dany Sigel (Rosalie Herrmann)

Samuel Schmidt (Karl Gruber)

Leander Wallner (Josef Haidbauer)

Andreas Radlherr (Alois Haidbauer)

Elke Hagen (Maria Haidbauer)

Felix Überbacher (Klostergehilfe Ferdinand)

Nikolaus Reimitz (Kostergehilfe Gustl)

Peter Nitsche (Kostergehilfe Leo)

Lorenz Pojer (Kohlelieferant)

Hans Steunzer (Butler Johann)

Maximilian Eigner (Stimme von Frau Schauers Schwiegersohn)

Ludwig Mendel (Mönch 1)

Christoph Zahlingen (Mönch 2)

Florian Heissenberger (Reisender Herr)

Valerie Wallner (Reisende Dame)

Schülerinnen und Schüler der Dorfschule

Max Bögner
Joy Dobler
Zoe Dobler
Raffael Kellner
Christoph Philipp Lackner-Zinner
Clara Theresa Lackner-Zinner
Clemens Lackner-Zinner
Caroline Mosch
Emma Zach
Jakob Zach

Stab

eine Produktion von

Zuleger Films

NAP FilmworX

Buch & Regie

Christin Amy Artner

Kamera & Produzent

Elis Zuleger

Szenenbild

Jennifer Bliem

Kostümbild

Herbert Kollar

Maskenbild

Timna Motycka

Schnitt

Christin Amy Artner

Originalton

Florian Deutsch

Opening Score

Felix Überbacher

Tonmischung & Tonschnitt

Florian Deutsch

c/o flotainment Postproduction

Color Grading

Valentin Bernauer

c/o feinpost

Produktionsleitung

Elis Zuleger

1. Regieassistenz

Verena Graf

2. Regieassistenz

Eve Roth

Script & Continuity

Sander Mudde

Eve Roth

Produktionskoordination

Lorenz Wurdinger

Amina Unger

Set-Aufnahmeleitung

Joachim Neger

Set-Aufnahmeleitung Zusatz

Katja Reichör

Set-Aufnahmeleitung Assistenz

Lina Breit

Set-Aufnahmeleitung Assistenz Zusatz

Philipp Wernhart

Eva Weinlich

Set Runner

Manuel Teufel

Lucas Hofbauer

Tobias Bohunovsky

Larissa Eckl

Tanja Ploner

Produktionsfahrer

Tristan Überbacher

Kinderbetreuung

Ursula Mendel

Cornelia Buchta

Social Media

Tina Weyermayr

Steadicam-Operator

David Lagger

1. Kameraassistenz

Chrissi Gaugg

Daniel Russegger

1. Kameraassistenz Zusatz

Niki Wiener

Pia Möstl

Utku Arslan

2. Kameraassistenz

Valerie Wallner

Pia Möstl

Oberbeleuchter

Maximilian Hofko

Oberbeleuchter Zusatz

Andreas Foramitti

Luca Laimer

Konstantin Johann

Beleuchter*innen

Johnny Arnold

Alba Diaz

Sophie Gartner

Siwanto Haunsperger

Ines Piribauer

Joe Hörzer

Jonas Wiesinger

Alex Grossauer

Anne Hasenhüttl

1. Kamerabühne

Niklas Strahammer

Luis Hofmeister

Dolly Grip Zusatz

Florian Steininger

2. Kamerabühne

Jan Knickmann

Tonassistenz

Lorena Staggl

Timo Wallner

Marlene Haberl

Michael Keplinger

Setrequisite

Jule Bischoff

Setrequisite Zusatz

Nomi Ruprecht

Flora Abart

Requisitenassistenz

Alexandra Bogner

Daniela Diesner

Carina Traint

Setkostüm

Lukas Nowak

Alina Koller

Setkostüm Assistenz

Rickie Galbavy

Zusatzmaske

Jessica Schenk

Birgit Brezina

Victoria Kirchner

BTS Fotografie

Ina Holzknecht

Kamilla Kuzmina

Kasia Sosulski

Michelle Fuhrmann

Benedict Prinz

BTS Video

Florian Schneider

Fabio Merstallinger

VFX Set Supervisor

Ina Holzknecht

VFX Artist

Manuel Plach

Kamera-Equipment

ArriRental

Licht/Grip

Dopplinger Filmgeräteverleih

Kostümverleih

Lambert Hofer

Babsi’s Kostümverleih

Requisitenverleih

props.co

Versicherung

Aon Austria GmbH

Kinderkomparserie

Filmfaces

Originalmotive zur Verfügung gestellt von:

Dr. Peter Coreth / Museum Humanum Fratres

Eleonora Draxler / Gut St. Christoph

Rupert Gansterer / Eisenbahnmuseum Strasshof

Martin Kupf

Stefan Pfeifer / Gutshof Kiblitz

Octavian Pilati / Burg Hardegg

Bernhard Steinhöfler

Martin Stohl / Heimatmuseum Sierndorf a.d. March

BTS Fotografie

Kamilla Kuzmina

Kasia Sosulski

Ina Holzknecht

Benedict Prinz

Michelle Fuhrmann

BTS Video

Florian Schneider

Fabio Merstallinger

Schriftzug vom Titel des Films: ...darueber muss man schweigen.

Ein Film von Christin Amy Artner über das Leben des Philosophen Ludwig Wittgenstein aus einer ganz persönlichen Perspektive – so intim und tiefgehend, wie es noch kein Film zuvor getan hat.

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